BMW 635 CSI Gruppe 2
Preis auf Anfrage
Marke:
BMW
Baujahr:
1975
Leistung in PS:
380PS
Hubraum:
3.498ccm³
Getriebe:
Schaltgetriebe

Der BMW E24 ist ein viersitziges Coupé der Luxusklasse von BMW und das erste Modell der 6er-Serie. Die Produktion begann im Oktober 1975 als Nachfolger des E9, die Markteinführung erfolgte im März 1976.

Stabilität, Ausdauer und gutes Handling, das waren die Tugenden des BMW 635 CSI Tourenwagen, ein erfolgreicher Ausdauersportler sowohl in der Gruppe A als auch in der Gruppe 2. Die britische Konkurrenz, in Form von Rover und Jaguar verfügte über leistungsstärkere V8- und V12-Motoren, die schwedischen Volvo-Motoren waren sogar mit Turboladern ausgestattet, dennoch konnte der BMW 6er zahlreiche Erfolge im Motorsport feiern. Dazu trugen zweifellos auch einige bekannte Rennfahrer bei, die das Lenkrad des 6ers übernahmen. Das Besondere an den Autos der Gruppe 2 ist, dass es nur eine Handvoll von ihnen gab, während es von den Gruppe A 6ern knapp einhundert Stück gab.

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Dieser 6er mit der Fahrgestellnummer 635180 ist einer der erfolgreichsten Tourenwagen seiner Zeit. Er gewann fast jedes Rennen der ETCC-Saison 1980, in dem er die Ziellinie erreichte. Obwohl er in vier Rennen der Saison den ersten Platz belegte, reichte dies am Ende der Saison nur für den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Das erste Rennen der Saison in Monza war ein großer Erfolg für BMW Italia, da sie mit einem Vorsprung von über 20 Sekunden auf den Mercedes von Schinkentanz/Denzel den ersten Platz belegten. Die nächste Runde in Vallelunga verlief genauso glatt wie Monza, wieder auf Platz 1. Das dritte Rennen in Brands Hatch war kein Ruhmesblatt für das Team, da Neger den Motor überdrehte, als er in der ersten Runde zum Angriff überging.

Wegen eines Kurbelwellenschadens kam der Wagen am Salzburgring nicht ins Ziel. In Brünn lief es für BMW Italia sehr gut, bis das Auto beim Überrunden mit einem Audi kollidierte. Der dritte Sieg der Saison folgte in Enna, wo das Auto für die Konkurrenz nicht zu erreichen war. Doch der nächste Rückschlag für das Team war nicht weit, denn auf der Nordschleife brach die Hinterachse. Der vierte Sieg von 1980 erfolgte kurz darauf in Silverstone.

Das letzte Rennen in Zolder war sowohl für das Team als auch für den BMW eine echte Tortur. Aufgrund der Tatsache, dass das Team nur wenige Ersatzteile hatte, musste es aus zwei noch vorhandenen Triebwerken einen Motor bauen. Doch das Team hatte erneut Pech, denn in der Aufwärmrunde brach ein Kipphebel. Im Rennen fuhr man auf fünf Zylindern hinterher und belegten den sechsten Platz.

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Motor neu, direkt vom Prüfstand mit 380 PS (279,5 kW).
Es sind zwei Sätze brandneuer BBS-Felgen sowie einige Ersatzteile vorhanden. Darüber hinaus wurden gerade mehr als 200.000,00 € in die komplette Restaurierung des 635 CSI gemäß Originalspezifikation investiert. Die Restaurierung wurde von keinem Geringeren als Rudi Walch durchgeführt, Eigentümer von RWS Motorsport. Für alle an dem BMW durchgeführten Arbeiten liegen Rechnungen vor.
Nach Abschluss der Restauration wurde der Wagen nur bei den Dix Milles Tours du Castellet 2020 eingesetzt. Es war das einzige Rennen der diesjährigen Saison aufgrund der aktuellen Covid Pandemie.

Technische Spezifikation:

Motor:
6 Zylinder Alpina Motor
3498 ccm
380 ps (279,5 kW) auf dem Prüfstand
Kugelfischer Einspritzpumpe mit Alpina Schieberanlage

Getriebe:
Getrag 265

Felgen:
3-teilige BBS Felgen

Bremsen:
Vorne: Lockheed
Hinten: ATE

Irrtümer und Zwischenverkauf vorbehalten

Dannhornweg 2, 30916 Isernhagen, Deutschland

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